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Was bedeutet eigentlich “Beweislast” ?

Kurz und knapp:  Der Begriff "Beweislast" stammt aus dem deutschen Prozessrecht. Wer z.B. vor einem Zivilgericht eine Tatsache behauptet, muss in der Lage sein, diese zu beweisen, das heißt, die Behauptung so zu untermauern, dass ein Richter / das Gericht von der Wahrheit der Behauptung überzeugt ist. "Bewiesen" werden kann eine für den Ausgang des Verfahrens wesentliche Tatsache nur durch einige wenige zugelassene, anerkannte Beweismittel: Zeugen, Sachverständige, Urkunden, Gutachten, Inaugenscheinnahme des Gerichts und Vernehmung der Streitparteien ("Strengbeweise).Für "unwesentlich Nebentatsachen" sind auch andere Informationsquellen als Beweismittel zulässig ("Freibeweise")..

Da es in der Regel aufwändig, eine finanzielle Belastung, zumindest aber "lästig" ist, etwas "beweisen" zu müssen, heißt die Pflicht zur Beweisführung "Beweislast". Wer seine Behauptung nicht beweisen kann, verliert in diesem Punkt. Der Grundsatz ist: Jeder trägt die Beweislast für Tatsachen, die für ihn günstig sind.

Wer also für seine Behauptungen keine stichhaltigen Beweise hat, oder wem der Anwalt sagt, dass Beweise efhlen, sollte lieber die Finger von einen Gerichtsverfahren lassen. Sicher ist es dann der Versuch klüger, sich außergerichtlich zu einigen.

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Übrigens: Danke schön fürs "liken" und Teilen!
Ihr Stefan Markel
Voranwalt.de

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